In vielen Hinsichten streitet sich die Wissenschaft nach wie vor, doch in einigen Punkten sind sich Ernährungswissenschaftler mittlerweile einig: Die Natur gab uns kostbare Lebensmittel mit, die zu unserer geistigen und körperlichen Gesundheit beitragen. Einige dieser Naturprodukte sind dir sicherlich bekannt. 
Jeder weiß zum Beispiel, dass Obst und Gemüse obligatorisch für uns sind. „Vitamine und so“ ist die beliebteste Antwort auf die Frage, warum wir gewisse Lebensmittel essen sollten. Welche Lebensmittel du täglich verputzen solltest und vor allem warum, verrate ich dir im folgenden Beitrag.

Lachsfisch – Seafood ist Soulfood

Eine Vielzahl der Menschen lehnt Fisch eher ab, stattdessen kommt Fleisch auf den Teller – und zwar in Massen. Fisch besitzt allerdings eine kostbare Eigenschaft, die der Mensch unbedingt für sich nutzen sollte. Der darin enthaltene hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren hat nicht nur einen Einfluss auf die physische Gesundheit, sondern schlägt sich auch stark auf das innere Wohlbefinden aus.

Eine Studie belegt, dass bei Patienten mit depressiven Störungen die Symptome mit Hilfe einer erhöhten Dosis Omega-3- Fettsäuren gelindert werden können. Und zwar genauso gut wie durch das herkömmliche Antidepressivum Fluoxetin, wie eine Arbeitsgruppe der Universität Teheran herausstellte.

Was viele nämlich nicht wissen: Geistig Erkrankten oder verhaltensauffälligen Heranwachsenden mangelt es häufig an essentiellen Nährstoffen. Ein einfacher Ausgleich dieser Mangelerscheinung kann zur Verbesserung bis hin zur Heilung führen. 

Doch nicht nur die Seele profitiert von diesen Lebensmitteln, auch der Körper weiß diese Nährstoffe zu schätzen. Das Fortschreiten zahlreicher Krankheiten wie der Arthrose, Herzleiden und Gelenkschmerzen können mit Hilfe von Omega-3-Fettsäuren hinausgezögert werden.

Darüber hinaus schafft es eine riesige Abhilfe beim Abnehmen! Langfristig stabilisieren sich die Insulinwerte, man ist länger satt und lästige Fressattacken finden keinen Platz mehr im Alltag.

Also: MEHR DAVON AUF DEINEM TELLER 🙂

Obst und Gemüse – die Farbe macht’s

Dass Obst und Gemüse gesund für uns sind, steht außer Frage. Sie bieten nicht nur zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Heilstoffe wie Flavonoid

Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe und wurden damals als das „Vitamin P“ bezeichnet. Sie lassen sich in vier Untergruppen unterteilen, die wichtigsten sind unter anderem die Chalkone, die Flavone, die Flavanole und die Flavandiole. So gut wie jedes Obst und Gemüse beinhaltet diese Stoffe. Doch insbesondere farbintensive Obstsorten wie roten Trauben, Äpfel, Rotkohl und Rote Beete haben einen hohen Prozentsatz hieran.

Doch wozu sind solche sekundären Pflanzenstoffe überhaupt nötig?

Im Allgemeinen unterstützen diese Stoffe unser Immunsystem, das Herz-Kreislaufsystem, den Magen, den Darm und die Leber. Zudem wirken sie Allergien und Entzündungen entgegen, kämpfen gegen Viren und Pilze und beschützen uns vor freien Radikalen. 

Doch darüber hinaus, haben sie ebenfalls eine wundersame Wirkung auf das Gehirn.

Neurowissenschaftler sind sich einig, dass sich diese Pflanzenstoffe positiv auf die Neurogenese und auf die Gedächtnisleistung auswirken. Die Forscher beobachteten nämlich, dass die Aktivierung des Hirnareals Gyrus dentatus intensiver vonstatten geht, sobald dieser Stoff aufgenommen wird. Der Gyrus dentatus ist ein Teil des Hippocampus und leistet einen wesentlichen Beitrag bei Gedächtnisprozessen.

Wenn dich also im Supermarkt ein tiefroter Apfel anlächelt, dann greif nach ihm. Denn dort stecken gerade viele Flavonoide, die besonders gut für dich sind!

 

Hülsenfrüchte – die Nährstoffbomben schlechthin

Hülsenfrüchte – es existieren zahlreiche Sorten, die sich in Größe, Farbe und Geschmack unterscheiden. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Sie haben einen hohen Anteil an pflanzlichen Proteinen und bieten besonders viele Ballaststoffe. Zu den bekanntesten Sorten gehören: Bohnen (grüne, weiße, rote), Linsen, Sojabohnen, Kichererbsen und Erbsen.

Falls du vegetarisch lebst oder vorhast, dich über einen gewissen Zeitraum ausschließlich vegetarisch zu ernähren, stellen Hülsenfrüchte eine wertvolle Eiweißquelle dar. Auch falls du abnehmen möchtest, sind Hülsenfrüchte super geeignet, denn durch den hohen Ballaststoffgehalt bleibt der Insulinspiegel stabil und man empfindet folglich weniger Hunger. Gleichzeitig haben sie wenig Fett und Kohlenhydrate – du kannst dich also mit reinem Gewissen ordentlich satt essen.

Mit einem hohem Mineralstoffgehalt punkten Hülsenfrüchte allemal: 150 mg Magnesium auf 100 g liefern die Hülsenfrüchte durchschnittlich und sorgen für starke Nerven und gesunde Muskeln. 
Darüber hinaus verfügen Hülsenfrüchte über einen hohen Anteil an B-Vitaminen, Eisen, Kalium und sekundären Pflanzenstoffen.

Eines solltest du noch wissen: Hülsenfrüchte aus der Konserve enthalten weniger Vitalstoffe. Dies liegt daran, weil diese beim Verarbeitungsprozess zwar nicht komplett, aber teilweise zerstört werden. Aufgrund dessen kann ich dir empfehlen, zur frischen Variante zu greifen, auch wenn diese ein wenig mehr Aufwand bei der Zubereitung abverlangt. Falls es Tage geben sollte, an denen du keine Zeit oder Lust zum Kochen hast, ist es in dem Fall immer noch besser, zur Konserve zu greifen, als Hülsenfrüchte komplett aus deinem Ernährungsplan zu streichen.

Das waren nur einige Lebensmittel, mit denen du deinem Gemüt schon viel Gutes tun kannst. Falls du noch Weiteres zum Thema Ernährung erfahren möchtest, findest du dies unter „DU BIST, WAS DU ISST“.

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