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Stimmt das wirklich?! 5 FITNESS-MYTHEN AUFGEDECKT – YOURHEROMOMENT

Richtig oder falsch? HIER erhältst du die Antworten.

1. MUSKELKATER BEWEIST, DASS DU RICHTIG TRAINIERT HAST 

Wenn’s am nächsten Tag so richtig weh tut, denken die meisten Menschen, dass das Training am Vortag besonders effektiv war.

Aber stimmt das wirklich? 

Die Antwort lautet: Nein. Grundsätzlich bekommen besonders untrainierte Menschen öfter einen Muskelkater als trainierte Profisportler. Immer wenn ein Muskel einer Belastung ausgesetzt wird, die ihm zuvor fremd war, entsteht der sogenannte  Muskelkater. Dabei kommt es aufgrund der neuen Belastung zu Mikrotraumata in den Muskelfasern.

Doch auch Profisportler bleiben nicht von dem Schmerz nicht alle Zeit verschont: Sobald neue Reize mit Hilfe von Intensitätstechniken, anderen Sportarten oder einem erhöhten Gewicht gesetzt werden, reagiert der Körper auf die ungewohnte Belastung und äußert es mit Muskelkater. Im Umkehrschluss bleibt der Muskelkater aus, sobald sich der Muskel an die neue Belastung gewöhnt hat. Was wiederum nicht bedeutet, dass das Training nicht intensiv genug war. 

2. SPORT BESEITIGT CELLULITIS 

Auch wenn ein gezieltes Training dabei helfen kann, die sogenannte Orangenhaut überwiegend loszuwerden, so spielen noch viele andere Faktoren eine wesentliche Rolle. 

Die Wölbungen und Dellen auf der Haut treten meistens an Oberschenkeln, an den Hüften und am Po auf und betreffen 80 % der Frauen. Dass Männer so gut wie nie unter Cellulitis leiden, haben wir Frauen unserer Biologie zu verdanken. Denn unsere Haut ist so konstruiert, dass die Oberhaut sehr elastisch ist, während die Unterhaut besonders viele Fettzellen enthält.

Durch eine sehr zucker- und fetthaltige Ernährung vergrößern sich diese Fettzellen und arbeiten sich zwischen den parallel liegenden Kollagenfasern in Richtung Hautoberfläche. Auch ein erhöhter Cortisolausstoß, bedingt durch Stress kann dazu führen, dass sich diese Fettzellen ausweiten und aus der Unterhaut in die Oberhaut ragen. Zudem kann Genetik bestimmend dafür sein, ob und in welcher Intensität sich Zellulitis ausbildet oder nicht. 

Die Antwortet lautet also Nein: Sport allein beseitigt Cellulitis nicht, aber in einer gesunden Kombination aus Durchblutungsfördernden Methoden wie Wechselduschen und Massagen, dem richtigen Trainingsprogramm und der optimalen Ernährung schafft man es, diese lästigen Dellen auf der Haut loszuwerden. 

3. GEGEN SCHLECHTE GENETIK KANN MAN NICHTS MACHEN  

Viel zu häufig wird die Genetik als Ausrede genutzt, warum etwas nicht erreicht werden kann. Wie oft hört man, dass jemand sagt „das liegt bei uns in der Familie“ oder „das ist genetische Veranlagung“.

Als im Jahr 2000 das menschliche Genom entschlüsselt wurde, ging die Wissenschaft davon aus, dass sie nun Krankheiten vorhersagen oder verhindern können – und zwar einzig und allein auf Basis der Gene. Dank der Epigenetik, weiß man es heute besser. Medizin-Wissenschafter belegen, dass sogar psychischer Stress über die Einflüsse der Epigenetik die Auswirkungen der Gene negativ verändern kann. Das bedeutet, dass Gene je nach Lebensumstand, Stress, Ernährung AN- UND AUSGESCHALTET werden können. 

So bestätigen Mediziner wiederum ebenfalls, dass durch eine ausgewogene Ernährung und einem gesunden Lebensstil, Gene dauerhaft positiv geschaltet werden können.

Der genetische Einfluss ist also viel geringer als bisher vermutet. Somit lautet die Antwort: Nein, jeder bekommt natürlich eine gewisse Genetik mit auf den Weg. Die Frage ist allerdings, ob wir unsere Genetik mittels unser Art und Weise zu leben zu unseren Gunsten oder Ungunsten auslegen.

4. VIEL TRAINING HILFT SCHNELLER MUSKELN AUFZUBAUEN 

Häufig wird von Hobbysportlern angenommen, dass wenn man die Muskeln über einen kurzen Zeitraum starken Belastungen aussetzt, dass sich auch im Nullkommanichts Muskelberge entwickeln.

Doch dieses 1+1 geht in diesem Fall leider nicht auf. Denn abgesehen von dem Reiz, den wir während des Trainings setzen, tragen noch Faktoren wie die Ernährung und vor allem die Regeneration dazu bei, ob wir Muskeln aufbauen oder nicht.

Der Muskel wächst nämlich nicht, wie von vielen gedacht, während des Trainings, sondern während der RuhephaseDeshalb ist die Ernährung auch so entscheidend. Denn je nachdem, ob wir unserem Körper und unseren Muskeln auch reichlich Nährstoffe zuführen, kann sich dieser entwickeln oder eben nicht. 

Also lautet die Antwort: Nein, mehr Training hilft dir nicht dabei, schneller Muskeln aufzubauen. Aber mit einer Kombination aus effektiven Trainingsreizen, der intensiven Regenerationszeit und einer sportlergerechten Ernährung dürfest du so schnell wie möglich an dein Ziel kommen.

5. SÜßIGKEITEN SIND EIN ABSOLUTES VERBOT 

Nein, das stimmt so nicht. Grundsätzlich denken viele Frauen, dass wenn sie konsequent abnehmen möchten, Süßigkeiten keinen Platz auf der Speisekarten finden dürfen. Doch sollte man Verbote im Allgemeinen vermeiden.

Schon bei Adam und Eva war es so, dass ein Verbot einen viel größeren Reiz in ihnen auslöste, als etwas, was für sie stets zugänglich war. In der Ernährungspsychologie spricht man dabei von „Reaktanz“. Das beutetet, dass wenn wir uns zwingen, bestimmte Nahrungsmittel komplett aus unserem Plan zu streichen, vermutlich genau das Gegenteil passieren wird.

Wir denken rund um die Uhr an diese „verbotene Frucht“ und können keinen klaren Gedanken mehr fassen. Unser Widerstand gegen diese Verbote nimmt immer weiter zu, bis unser Wille gebrochen ist und wir nachgeben. Aber natürlich nicht auf die einfache Tortour, denn der Körper holt sich am besten mit einem Schlag all das zurück, was wir ihm zuvor verwehrt haben. Das Resultat: Unkontrollierte Fressattacken. 

Deshalb ist es von großem Vorteil, sich gelegentlich etwas zu gönnen, ohne direkt ein schlechtes Gewissen zu haben. Erst wenn eine gewisse Balance vorhanden ist, kann man seine Lebens- und Ernährungsweise dauerhaft ändern.
Wiederum geht mit jedem Extrem und Verbot ein hohes Risiko einher, es nicht langfristig durchzuhalten.

KEEP IT BALANCED! 

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